Kunst aus Linien – ein Vormittag mit Künstlerin Susanne Michel

Im Atelier 32 in Engstingen-Haid stand die Linie im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse des Albgymnasiums erlebten einen Vormittag mit Künstlerin Susanne Michel. Sie besitzt ihre Atelierräume im Werkstatthaus Atelier 32, wo mehrere Künstler ihre Ateliers haben. Die Exkursion war als Einstieg ins Thema „Linie und Grafik“ konzipiert, welches in den nächsten Wochen im Kunstunterricht weiter erarbeitet wird.


Die Schülerinnen und Schüler staunten bei der Besichtigung der ausgestellten Werke der Künstlergemeinschaft des Ateliers 32. Krumme und gerade Linien sind nahezu in jedem Werk zu finden, ob gezeichnet, gemalt, als rostiger Draht in ein Bild eingearbeitet, als Draht ums Bild gewickelt oder als Nagel ins Objekt geschlagen. In einem vierteiligen Werk von Susanne Michel entdeckten die Kinder viele mit Lineal gezogene Bleistiftlinien, Linien auf Millimeterpapier oder in den Stielen und lanzettartigen Blättern gezeichneter Pflanzenschatten.


Von der Ausstellung und der Malweise Susanne Michels inspiriert experimentierten die Schülerinnen und Schüler selbst mit Linie. In Gruppenarbeiten entstanden große Papierwerke, die mit verschiedenen Grafit- und Kohlestiften gezeichnet wurden. Ausgehend von den Formen der bereitgestellten Naturmaterialien und der wackeligen Linie, die ein Wollfaden auf dem Papier hinterlässt, entwickelten die Kinder ihre Linienbilder. Im Anschluss ging es auch an ein eigenes Werk, wo die Schülerinnen und Schüler auf kleinen Holzplatten ihren Ideen als Linienzeichnungen freien Lauf ließen. Es ergab sich ein abwechslungsreicher künstlerischer Vormittag, der Lust aufs Zeichnen und Experimentieren machte und zeigte, dass eine einfache Linie zum Kunstwerk werden kann.




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